Mittwoch, 27. April 2016

#Synchronbacken - Rezept für Bagels


Am vergangenen Sonntag stand wieder das Synchronbacken mit Zora vom Kochtopf und Sandra From SnuggsKitchen auf dem Programm. Natürlich war ich auch dieses Mal wieder gerne mit dabei. Bagels sollten es werden. Mit Bagels habe ich ja schon einige Erfahrungen gemacht. Meine Kids lieben sie und so backe ich sie natürlich immer wieder. Diese hier sind allerdings etwas anders - es kommen Kartoffelwasser und Eier mit in den Teig.


Bagels vom Synchronbacken
Bagels vom Synchronbacken


Der Hefeteig und somit auch die Bagels sind bei mir wie verrückt aufgegangen, der Ofentrieb war so gross, dass sie schon fast gigantisch geworden sind. Frisch haben uns die Bagels am besten geschmeckt, sie waren schön luftig und locker. Am nächsten Tag waren sie aber leider schon etwas trocken. Sie sollten also möglichst frisch genossen werden.


Rezept für Bagels


1 grosse Kartoffel (185-250 g), geschält und gewürfelt
250 ml Kartoffel-Kochwasser
7g Trockenhefe
30 ml Sonnenblumenöl
2 grosse Eier Raumtemperatur
Ca. 600 g Mehl
3/4 EL Salz
1 mittleres Ei, aufgeschlagen und verrührt

Nach Belieben Sesam- und/oder Mohnsamen zum Bestreuen


Etwas ungewöhnliche Zutaten für Bagels


Die Kartoffeln in ca. 400ml Wasser weich kochen. Das Wasser beim Abgiessen auffangen. 250ml des Kochwassers auf 40 Grad abkühlen lassen. Die Kartoffeln können zum Beispiel zu einem Kartoffelbrot weiterverarbeitet werden. Die Trockenhefe ins abgekühlte Wasser einrühren und stehen lassen bis es schäumt. Das dauert ca. 5 Minuten.

150 g des Mehles, Oel, Salz und die Eier dazugeben und für 2 Minuten auf kleinster Stufe rühren bis es sich zu einem Teig verbindet. Das restliche Mehl portionsweise zugeben bis sich ein mittelweicher Teig formt. Den Teig nochmals für 5-7 Minuten auf kleinster Stufe gut kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer leicht geölten Schüssel, zugedeckt auf das Doppelte aufgehen lassen. Dies dauert je nach Raumtemperatur ca. 1 Stunde.





Der Hefeteig für die Bagels ist wunderbar aufgegangen

 


Den Teig aus der Schüssel nehmen, flach drücken und in 6 bis 12 gleich grosse Kugeln formen. Mit einem Kellenstiel in jede Kugel ein Loch machen.

Die Bagels-Teiglinge mit einem Küchentuch abgedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 220 C aufheizen.

Einen grossen Topf mit Wasser füllen und aufkochen lassen. Die Temperatur herunterschalten, so dass das Wasser noch leicht simmert. Je nach Grösse der Pfanne 2 bis 3 Bagels aufs Mal mit einer Siebkelle 1 Minute pro Seite in das siedende Wasser tauchen. Herausnehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Dabei etwas Abstand zwischen den Bagels lassen.


Die Bagels dürfen nocht etwas ruhen

Die Bagels mit Ei bestreichen und je nach Belieben mit Sesam- und/oder Mohnsamen bestreuen und 25-30 Minuten backen.

Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Die Bagels sind beim Backen nochmals richtig schön aufgegangen und sind gigantisch geworden

Die Bagels im Anschnitt - schön locker und luftig

Bereit für den Genuss!  - Bagel mit Frischkäse, Schinken und Käse

En Guete!

Das Spannende am Synchronbacken finde ich immer mitzuverfolgen, wie die anderen Teilnehmer backen. Es ist richtig toll, wie überall andere Ergebnisse erzielt werden. Die folgenden Blogs haben auch am Synchronbacken teilgenommen:

 
Birgit D von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
Anja von Anjandrozeitlos
Ingrid von auchwas
Franziska von nur mal kosten
Karin von Food for Angels and Devils
Christina von The Apricot Lady
Dagmar von Dagmars Brotecke
Sarah von Kinder, kommt essen!
Bernadette von www.verkocht.at
Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Ina von Applethree
Birgit von Backen mit Leidenschaft
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
S-Küche von S-Küche
Caro & Tobi von foodwerk.ch
Caro von Caro in the Kitchen
Anikó von Paprika meets Kardamom
Franziska von  Dynamite Cakes

Donnerstag, 21. April 2016

Buchdonnerstag - Christina macht was


Auf Bücher von Foodblogger bin ich immer besonders gespannt. Auf das Buch von Christian habe ich mich besonders gefreut.


Christina macht was aus dem Thorbecke Verlag


Christina macht was
1. Auflage 2016
Format 19 x 24 cm
136 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-1039-4

 

Das Buch "Christina macht was Veggi Lecker anders"



In ihrem Vorwort erzählt uns Christina in lockerem und flüssigem Stil, wie es dazu kam, dass sie Vegetarierin wurde. Dabei erklärt sie uns auch, dass sie nicht ministrieren möchte, sich aber dennoch freut, dass sich die Leser für die vegetarische Ernährung interessieren.

So fast nebenbei, genauer im Post Scriptum verrät sie uns, dass sie ihre Fotos selbst gemacht hat, und spricht mir mit dem Satz: "Viele vergessen, dass sich Foodblogger ihr gekochtes Essen auch gerne warm schmecken lassen, also lässt man sich mit den Fotos nicht stundenlang Zeit." aus der Seele. Diese Einstellung finde ich total sympathisch, denn ich halte es auch so....

Die Rezepte gehen querbeet: mal herzhaft, mal süss, mal vegetarisch und manchmal auch vegan. Nach dem 1x1 für Hefeteig, Quark-Öl-Teig und Mürbteig geht es los mit den etwas eigenwilligen Kapiteln "Kopf: lecker und gesund" hier finden wir zum Beispiel Nicecream - eine fruchtige Eisalternative, Waffeln ohne Zucker und vegane Bohnen-Brownies. Im zweiten Kapitel - "Nase: Exotisches" finden wir ein Rezept für Kimchi und so einiges was wir damit anstellen können. Weiter geht es mit "Herz: Lieblingsrezepte". Dazu gehören zum Beispiel Kreppeln, Strawberry Shortbread Cake und Whipped Lime Pie. Im 4. Kapitel "Bauch: Soulfood" gibt es Chili-sin-carne-quiche, Spinat-Quinoa-Bratlinge und mexikanischer Seven layers dip. Im letzten Kapitel geht es um die Hände: Kneten und Backen - Brötchenring mit Brie, Overnight Cinnamon Buns und geflochtenes Spinatbrot.


Christina Heß © 2016 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Mein Fazit 

Eins muss ich schon mal voraus gestehen, Kimchi ist nicht so meins und meine Kids mögen es schon ganz und gar nicht, darum habe ich alle Rezepte damit grosszügig ausgelassen. Aber auch so habe ich auf Anhieb ganz viele Rezepte gefunden, die entweder schon lange auf meiner To do Liste stehen oder aber mich beim Durchblättern gerade angesprochen habe. Gleich am ersten Tag, als ich das Buch in den Händen hielt, habe ich die Overnight Cinnamon Buns ausprobiert. Die Overnight Cinnamon Buns sind wunderbar aufgegangen über die Nacht und haben nach dem Backen toll ausgesehen und noch viel besser gerochen. Die Konsistenz war schön flauschig und von der Süsse her waren sie genau richtig. Beim Backen ist mir leider etwas Butter ausgelaufen, beim nächsten Mal werde ich etwas weniger Butter nehmen und darauf achten, dass die Backform unten geschlossen ist. Vom Geschmack her waren sie total fein und unser Kleiner fand sie mega.

Dienstag, 19. April 2016

Vom Brotaufstrich, über Foodwaste, bis zum Rezept für Frischkäse

Selbstgemachter Frischkäse



Als ich den Sultans Aufstrich bei Lanis Lecker Ecke gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich diesen auch ausprobieren muss!

Ich folge Lanis Lecker Ecke schon länger auf Instagram und dies vor allem auch, weil sie den Mut hat uns ihre Einkäufe von der Tafel zu zeigen und daraus mit viel Liebe und Kreativität tolle Gerichte zaubert. Auch bei uns in der Schweiz gibt es es Stellen wie die Tafel, wo gegen einen Symbolischen Wert, Lebensmittel an Leute abgegeben werden, die es gerade nicht einfach haben. Diese Stellen, werden unter anderem von Schweizer Grossverteiler mit Lebensmittel beliefert. Dies um Bedürftige zu unterstützen und natürlich auch um Foodwaste zu reduzieren.

Selbstgemachter Frischkäse

In das Thema gehört natürlich auch, sich Gedanken über Foodwaste zu machen. Und ich denke da gibt es noch viel zu tun. Mit besserer Lagerung, Menüplanung und etwas mehr Aufmerksamkeit kann in der Küche noch viel getan werden. Daher werdet ihr in nächster Zeit hier unter dem Thema Foodwaste noch so einiges lesen können.

Jetzt will ich euch aber nicht das Rezept vom Curry Brotaufstrich vorenthalten. 

Im Rezept in Lanis Lecker Ecke wird Fischkäse mit Curry, Dateln, schwarzem Kümmel und Kurkuma vermischt. Leider hatte ich ausser dem Curry nichts zu Hause und habe etwas Experimentiert... 

Curry

Rezept für selbstgemachten Frischkäse


1 Liter Milch
4 EL Zitronensaft (oder Essig)

Curry, Salz, Pfeffer (oder andere Gewürze und Kräuter nach Belieben)

Die Milch in einem sauberen Topf erhitzen bis sie aufsteigt. Den Zitronensaft dazugeben, vorsichtig umrühren und den Topf vom Herd ziehen. Ein Sieb auf eine Schüssel stellen und mit einem Tuch (ich habe ein sauberes Geschirrtuch verwendet) auslegen, die geronnene Milch ins Tuch giesen und so lange abtropfen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Der Frischkäse kann jetzt je nach Geschmack gewürzt und mit Kräutern ergänzt werden. Ich habe ihn mit ein wenig Milch, Curry und Salz zu einem feinen Brotaufstrich verarbeitet.

Die Molke dabei nicht fortwerfen! Sie kann getrunken, verbacken und verkocht werden.

Selbstgemachter Curry-Frischkäse




En Guete!