Donnerstag, 28. Mai 2015

Brain Energy - Clevere Rezepte für Konzentration und Kreativität

Buchbesprechung


Es mag wohl Kantinen mit gesundem, abwechslungsreichem und gutem Essen geben. Leider hatte ich leider immer Pech mit dem Kantinenessen und hab mir mein Essen meist selbst mitgebracht. Jetzt ist auch bei meinem Sohn soweit, dass er mittags zum Essen nicht mehr nach Hause kann. Zeit für mich, mich ein wenig schlau zu machen und mir Inspirationen für ein gesundes und feines Zmittag zu holen. Als erstes habe ich mir zu diesem Thema das Buch "Brain Energy" aus dem Fona Verlag angeschaut.



Brain Energy aus dem Fona Verlag
Brain Energy aus dem Fona Verlag


Brain Energy
Clevere Rezepte für Konzentration und Kreativität
Ole Petersen, Sonia Goretzki, Erica Bänziger
Fona Verlag
185 x 240 mm
176 Seiten
Hardcover
41 Foodfotos
ISBN: 978-3-03780-559-6

 

Das Buch Brain Energy

Das Buch beginnt mit einer ausführlichen Erklärung über die Wirkung der Nahrungsmittel auf den Körper. Zum Beispiel die Einflüsse von genügender und ungenügender Flüssigkeitszufuhr auf die Leistungen des Gehirns. Dieser ausführliche Buchabschnitt umfasst fast 60 Seiten. Dabei wird neben dem Wasserhaushalt auch auf die verschiedenen Kohlehydrate und Eiweisse eingegangen. Auch der Bewegung, Vitaminen und einigen speziellen Nahrungsmitteln wird Aufmerksamkeit geschenkt.

Der Rezepte-Teil ist unterteilt in "Mittag", "Mittag- zum Mitnehmen", " Snack", "Abendessen", "Brot und Brötchen" unterteilt. Der Rezepte sind einfach und unkompliziert, sowohl in der Zubereitung wie auch in der Menge und Art der benötigten Zutaten.



 Aus dem Rezepte-Index


Felchenfilet mit Zitronen-Tomaten-Gemüse
Lammspiess
Linsencurry
Erdbeeren-Mascarpone-Schaum
schnelles Früchtebrot
Kürbiskernmuffins
Lauchrisotto mit Pilzen
Nuss-Kartoffel-Pastete
 Brotaufstriche
Kernenbrötchen


Mediterraner Salat mit Feta und Thunfisch aus "Brain Food"
Mediterraner Salat mit Feta und Thunfisch aus "Brain Food"


Die Autoren


Ole Petersen studierte Betriebswirtschaften und hat es vom rauchenden, übergewichtigen Nichtsportler an den Ironman geschafft. Seit 1994 arbeitet er im eigenen Unternehmen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung und erhielt den Schweizer Innovationspreis «Innovativer Unternehmer 2004». Er ist der Autor mehrerer Bestseller, darunter: «Gesundheit ist Chefsache».
Sonia Goretzki ist Ernährungs- und Vitalstoffberaterin, sowie Seminarleiterin. Sie fand durch den eigenen Leidensweg – 20 kg Übergewicht und 17 Diäten – zu ihrer Berufung. In ihren Seminaren liegt der Fokus auf einfach umsetzbaren Alternativen zur üblichen Ernährung am Arbeitsplatz.
Erica Bänziger ist diplomierte Ernährungs- und Gesundheitsberaterin. Heute arbeitet sie als selbstständige Referentin und Ausbildnerin und ist Autorin vieler erfolgreicher Kochbücher.

Mein Fazit

Der Rezeptteil in diesem Buch ist nicht so gross und so habe ich für uns persönlich nicht so viel Neues gefunden. Das hängt aber vielleicht auch etwas damit zusammen, dass meine Rezeptsammlung inzwischen nicht gerade gering ist und ich so natürlich schon auf eine sehr breite Palette an Gerichten zurückgreifen kann. Mir gefällt, dass die Rezepte unkompliziert sind und so einfach in den Alltag eingefügt werden können. Für meinen Geschmack fehlt ab und zu noch eine Prise Salz in den Gerichten. Ausprobiert habe ich bis jetzt die Zucchini-Tortilla und die Hirsecreme. Beides war einfach in der Zubereitung und hat mir gut geschmeckt, so gut dass ich die Gerichte bald wieder kochen werde. Die Zucchini-Tortilla (im Rezept ist kein Salz enthalten), ich habe etwas nachgesalzen, fand ich sehr fein und auch sehr sättigend, was ich gar nicht so erwartet hatte. Die Hirsecreme, sie kommt mit nur einem Löffelchen Honig aus, war im ersten Augenblick etwas fad, aber im Nachhinein wunderbar im Geschmack. Zusammen mit Beeren eine runde Sache.




Freitag, 22. Mai 2015

Marmormuffins

Zebra,  Tiger oder ganz einfach Marmor? 


Schlussendlich ist das ja ganz egal, Hauptsache die Muffins schmecken fein.  Aber natürlich dürfen die kleinen Feinen auch optisch etwas her machen. Normalerweise mache ich es mir, besonders beim Cake, ziemlich einfach mit der Marmorierung. Dies besonders darum,  weil es so einfacher ist mit der Teigherstellung und zudem muss ich so weniger abwaschen.

Zebramuffins - Marmormuffins
Zebramuffins - Marmormuffins

Tipp für die Handhabung von Marmorkuchen-Teig in der Cakeform


Dazu bereite ich die ganze Teigmasse ohne Kakaopulver zu und gebe dann die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Cakeform. In die andere Hälfte misch ich das Kakaopulver und gebe soviel Milch dazu, dass beide Teige dieselbe Konsistenz haben.  Den dunklen Teig verteile ich dann gleichmässig auf dem hellen Teig. Klopfe die ganze Cakeform ein, zwei Mal auf die Unterlage und fahre mit der Gabel spiralförmig durch den Teig. So entsteht von oben gesehen ein Art Tiger-Muster und innen eine Marmorierung.


Marmorcake
Marmorcake


Tipp für Zebramuffins und Zebrakuchen 


Zebramuffins
Zebramuffins


Diese Variante gefällt mir besonders gut. Dafür gebe ich den hellen und den dunklen Teig jeweils in einen Spritzsack und spritze den Teig einen Punkt nach dem anderen (den Teig immer abwechseln) in die Förmchen. Oben auf den Muffins sind nach dem Backen zwei bis drei Kreise zu sehen. Innendrinn entsteht das Zebramuster. Dies kann man natürlich auch in grösser in einer runden Kuchenform machen.


Zebramuffins
Zebramuffins


Für das Marmorrezept bitte klicken...

Rezept für den Marmorcake, die Marmormuffins 

Donnerstag, 21. Mai 2015

Die besten indischen Currys

Was kommt dir als Erstes in den Sinn, wenn du an Indien denkst?


Leider hatte ich bis jetzt noch nicht das Vergnügen den Staat in Südostasien bereisen zu können und so kommen mir vor allem Dinge, die ich im TV gesehen habe in den Sinn. Und ähnlich bescheiden sieht es auch mit meinen Erfahrungen mit dem indischen Essen aus. Bevor wir Kinder hatten,  haben wir noch ab und an in einem indischen Restaurant gegessen, aber jetzt gibt es höchstens ein Poulet-Curry mit Reis. Nichts gegen das in unseren Breitengraden beliebte Gericht, aber es entstammt wohl mehr der Schweizer Küche statt der Indischen... Das hat sich jetzt aber geändert!  Ehrlich! Mit dem Einzug des Buches "Die besten indischen Currys" in unseren Haushalt, hat auch die Indische Küche einen festen Platz bei uns.





Die besten Indischen Curry
Anjum Anand
Editon Fackelträger
gebunden, farb. Abb.
176 Seiten, Format 21,3 x 26,1 cm
ISBN: 978-3-7716-4602-8


Das Buch




In „Die besten indischen Currys“ finden wir über 75 Rezepte für Curry und Beilagen. Die Rezepte von der britischen Kochbuchautorin und Fernsehköchin bringen Gerichte für authentische indische Currys zu uns nach Hause. Dazu gehören auch regionale Gerichte und Klassiker mit Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, Fleisch und/oder Gemüse.

Beim Durchblättern des 176 Seiten starken Buches habe ich gleich Lust auf Indisches Essen bekommen. Die Ilustrationsfotos sind schlicht gehalten, das Essen steht dabei absolut im Vordergrund und das ist auch gut so. Ich hatte bei manchen Gerichten schon gleich das Gefühl ich könnte das Curry riechen. Für die Zubereitung der Gerichte braucht es meist etwas Zeit. Die Zutatenlisten sind teilweise etwas umfangreich, manche Rezepte erscheinen dadurch im ersten Augenblick etwas kompliziert. Sie sind aber alle, dank den Kochanleitungen, mehr oder weniger einfach in der Ausführung. Mit einem guten "Mise en Place" sind die Rezepte durchaus auch von weniger geübten Köchinnen und Köchen realisierbar.


Auszug aus dem Rezepteindex 


Bengalischer Fisch mit Joghurt
Chili-Hähnchen-Balti
Grünes Fischcurry aus Sindh
Kathi Rolls mit Hähnchen
Scharfes Kichererbsencurry

Anjum Anand, die Autorin von "Die besten indischen Currys", ist britische Fernsehköchin, ihre Sendung „Indian Food made easy  läuft als „Einfach indisch!“ auch im deutschen Fernsehen. Die zu ihren TV-Serien erschienenen Kochbücher sind Bestseller in Grossbritannien. Anjum Anand lebt mit ihrer Familie in London.






Mein Fazit


Die Qual der Wahl. Wie immer wenn ein neues Koch- oder Backbuch in meinen Händen liegt, blättere ich erst kreuz und quer, dabei überlege ich was ich am liebsten daraus kochen möchte und bei vielen Büchern fällt mir gerade diese Auswahl nicht so leicht. So erging es mir auch beim ersten Durchblättern von "Die  besten indischen Currys". Die Bilder, Rezepte und Texte machten es mir unmöglich nur ein Gericht auszuwählen.

Die Auswahl an Gerichten ist vielseitig und bunt gefächert. Die Zutatenlisten der einzelnen Gerichte können allerdings eine Herausforderung sein. Sie sind mitunter etwas länger und manchmal auch nicht ganz so einfach zu beschaffen. Zumindest nicht in unserem heimischen Supermarkt. Alle Gerichte, die wir ausprobiert haben, das sind inzwischen einige und es werden immer mehr, sind gut gelungen und haben sehr gut geschmeckt. Die Schärfe der Gerichte lässt sich variiren, so dass auch die Kids gut mitessen können. Bei der Zubereitung, die Anleitungen sind gut geschrieben und sehr verständlich, bin ich zwar ab und zu ins Schwitzen gekommen, denn es gibt viel zu rösten, mahlen, schnippeln, rühren, braten, ... Aber der Aufwand lohnt sich wirklich! Die Currys und Beilagen sind allesamt sehr fein geworden.

Ausprobiert habe ich: 

"Schnell gewürzte Cashewkerne" (einfach, schnell und soo lecker!)
"Südindisches Kartoffelcurry" (etwas aufwendig für Kartoffeln, aber sehr fein.)
"Tikka-Masall-Hähnchen" (ziemlich aufwendig, seeeeehr fein, wird es in Zukunft öfters geben!)
"Chili-Hähnchen-Balti" (sehr fein und vergleichsweise einfach gemacht)



Wer einen Blick in das Buch werfen möchte kann das hier tun: Die besten indischen Currys von Fakelträger Edition