Wildes Grün

Zum Leid meiner Familie sammle ich gerne Wildes und Grünes auf der Wiese. Die Gesichter, wenn ich mal wieder was "Unbekanntes", vielleicht sogar Blumiges auf den Tisch bringe müsste ich eigentlich auf einem Foto festhalten. Aber das ich will ich den Armen nicht antun, sie müssen sich schon genug gedulden, wenn Mama mal wieder das Essen fotografieren muss. Aber ein paar wilde Kräuter, Blumen und Beeren haben es trotzdem geschafft sich auf unserem Tisch einen festen Platz zu erobern. So werden im Frühling immer wieder Gerichte mit Bärlauch gewünscht und der Sirup aus Holunderblüten immer wieder gerne getrunken.

Und jetzt bringt mir das wirklich schöne Buch "Wildes Grün" wieder neue Ideen und Anregungen für tolle Gerichte mit wildem Grün. 

 

Wildes Grün aus dem AT Verlag

Wildes Grün
AT Verlag
 Diane Dittmer
Anke Schütz
Krisztina Zombori
Gebunden mit Schutzumschlag
Umfang: 184 Seiten
Gewicht: 940 g
Format: 19.5 cm x 26.5 cm
ISBN: 978-3-03800-742-5


Die Autorinnen


Diane Dittmer ist gelernte Hauswirtschaftsleiterin. Sie war freiberuflich als Food-Stylistin tätig und arbeitete als Food-Redakteurin. Heute ist sie in den Bereichen Rezeptentwicklung und Food-Styling für Verlage, Werbung und PR-Agenturen tätig und hat mehrere Bücher veröffentlicht.

Anke Schütz war Assistentin namhafter Fotografen in Hamburg. Seit 2001 arbeitet sie als selbstständige Fotografin für Lifestyle-Magazine und Buchverlage. Sie absolvierte die Prüfung zur Kräuter-Fachfrau.

Krisztina Zombori arbeitet als freiberufliche Stylistin im Bereich Food für Magazine wie »Living at Home« und »Essen & Trinken«.
 

Das Buch


Die Autorinnen führen uns durch das Erntejahr der Wildkräuter und -beeren. Sie erzählen von ihren eigenen Erfahrungen mit Wildpflanzen, zeigen wie man Wildkräuter und -beeren sammelt und sie verarbeitet.  Die verwendeten Kräuter und Beeren werden botanisch erklärt und geschmacklich beschrieben. Die stimmungsvollen Fotos laden zum Nachkochen ein. „Wildes Grün“ ist in 10 Rezeptkapitel aufgeteilt, vor diesen Kapiteln finden wir eine „kleine Sammelkunde“ und eine Erklärung der „einheimischen Kräuter“.

Die Kapitel


Das erste Kapitel, es dreht sich rund um den Bärlauch, habe ich mir die "Bärlauch-Kartoffel-Klösse" und die "Bärlauch-Quark-Puffer" zum Nachkochen notiert.

"Lachstatar mit Wildkräutern", "Girschnudeln" und zwei weitere Rezepte finden wir im Kapitel Zartes Frühlingsgrün.

Im Kapitel Brennnesseln, Brunnenkresse, Löwenzahn werden uns die genannten Wildkräuter mit interessanten Gerichten näher gebracht. So finden wir hier zum Beispiel "Brennesselspinat mit Lammhack-Zitronengras-Spiesse", "Brunnenkresse-Drink" und "Löwenzahn-Brotsalat".

"Waldmeistersirup", "Waldmeister-Mandel-Kuchen" und "Waldmeister-Mascarpone-Eis" sind ein paar Beispiele für die Rezepte aus dem Kapitel Waldmeister. Besonders den Kuchen stelle ich mir extrem lecker vor.

Aus dem Kapitel die jungen Wilden würde ich gerne die "Kalte-Wildkräuter-Kartoffelsuppe" und "Gebratener Spargel mit Girschpesto" ausprobieren.

Der "Rosenblütensirup" sieht so toll, dass ich ihn unbedingt ausprobieren möchte und auch die "Rosenpuffer" aus dem Kapitel Wilde Rosen sehen zum Anbeissen lecker aus.

Mit Holunderblüten habe ich schon einige gute Erfahrungen gemacht und mit den Rezepten aus dem Holunderblüten-Kapitel ist für Nachschub an Ideen gesorgt.

Wo ich die Zutaten für diese Kapitel finde, muss ich noch erst herausfinden, aber wenn ich welche gefunden habe, werde ich sicher den Waldheidelbeersalat mit Hähnchenbrust" aus dem Kapitel Waldheidelbeeren, Melde und ihre Freunde ausprobieren.

Diesen Herbst werden fleissig Hagebutten gesammelt, damit ich den "Ricottaauflauf mit Hagenbuttensauce" ausprobieren kann.

Den köstlichen Abschluss im Buch machen die Holunderbeeren. Meine absolut liebste "Wildbeere".



Rezept für Geschmorte Bärlauch-Kalbs-Röllchen mit Schmandkartoffeln aus "Wildes Grün"



Geschmorte Bärlauch-Kalbs-Röllchen mit Schmandkartoffeln


Mein Fazit

Da ich das Sammeln von Wildkräutern immer wieder spannend finde und auch ausgiebig ausübe, bin ich wohl etwas voreingenommen, bei allem was sich um dieses Thema dreht. Ich finde das Buch toll. Die Beschreibung der Kräuter ist hilfreich und informativ. Die Gerichte sind einfach nachzukochen und gut beschrieben. Die Rezepte sind mit stimmungsvollen Fotos illustriert, welche zum Nachkochen einladen.




Disclaimer: 
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Blogpost widerspiegelt meine eigene Meinung über das Buch. Es wurde weder Einfluss auf mich genommen, noch wurde ich für den Blogpost bezahlt. Das Cover und die Rezeptbilder wurden vom Verlag für diese Buchbesprechung zur Verfügung gestellt.



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