Freitag, 25. September 2015

Kochen unter Druck

Ich kann mich noch gut erinnern wie meine Mutter Kartoffeln im pfeifenden und zischenden Topf mit dem roten Deckel gekocht hat. Vielleicht hat sie auch andere Gerichte in diesem Topf zubereitet, aber erinnern kann ich mich nur noch an die Kartoffeln. Als Kind war mir das Teil, der Dampfkochtopf, nicht ganz geheuer, aber heute koche ich selber gerne damit, nicht nur Kartoffeln.... Heute ist schnelles kochen noch wichtiger und zentraler als früher geworden und dies natürlich auch in meiner Küche. Ein Duromatic Schnellkochtopf, die ersten wurden von Kuhn Rikon bereits 1949 verkauft, bietet sich da natürlich an.


Duromatic Comfort - 6 Liter von Kuhn Rikon

Publicity - Duromatic Comfort von Kuhn Rikon


Den Duromatic von Kuhn Rikon gibt es immer noch und neu dazugekommen ist der Duromatic Comfort. Er ist mit einer Bluethootverbindung ausgestattet. Mit der dazugehörigen App kann per Smartphone der Druck und die Temperatur im Kochtopf kontrolliert werden. Die App leitet einen auch durch den ganzen Kochprozess, mit Rezepten, durch welche man Schritt für Schritt geführt wird. So ist das Kochen wirklich bubieinfach.



Rezepte im Test



Das musste ich natürlich sofort testen und habe gleich einen Topf mit Kartoffeln aufgesetzt und mich dabei von der App anweisen lassen. Ich bin ja nur froh, dass mich niemand heimlich aufgenommen hat. Denn da stand ich in der Küche und habe dauernd auf das Smartphone gestarrt…

Kartoffeln kochen ging also Tiptop und gaaanz einfach. Aber das hatte ich natürlich auch nicht anders erwartet. Die App kann übrigens im App Store oder Google Play einfach und gratis heruntergeladen werden und lässt sich dann, mit Angaben über den Herd und Wohnhöhe, personalisieren.
 
Weiter ging es mit einem Rezept aus der App. Entschieden habe ich mich für „Reis mit gehacktem Rindfleisch“. Zu Beginn des Gerichtes konnte ich auswählen, ob ich für 2, 4 oder 6 Personen koche. Ich hab mich für 6 Personen entschieden und die App hat das Rezept gleich für mich umgerechnet. Sind die Zutaten bereit, kann mit den Vorbereitungen und mit der Zubereitung (Anbraten, würzen, Rotwein dazu geben, etc.) begonnen werden. Das Garen an sich übernahmen ja dann fast ganz der Duromatic Comfort und die App. Wenn die eingestellte Temperatur zu hoch oder zu niedrig ist, meldet sich die App und schlägt höflich vor den Umstand zu ändern. Ist die Kochzeit vorbei meldet sich die App wieder und teilt uns mit wie wir den Dampfkochtopf abkühlen müssen. Ist der Dampf entwichen, kann der Decke aufgemacht werden und das Gericht ist mit einem bisschen Abschmecken servierfertig.





Reis mit Hackfleisch
Reis mit Hackfleisch

Dessert unter Druck


Das Dessert kann man übrigens auch im Dampfkochtopf machen! Im Moment findet man 4 süsse Rezepte in der App. Eins davon habe ich ausprobiert und zwar die Caramelchöpfli. Sie sind etwas aufwendiger und brauchen ein paar Vorbereitungsschritte, aber sind sie mal im Dampfkochtopf sind sie ganz schnell fertig. Die Caramelchöpfli sind übrigens mega fein geworden!


Caramelchöpfli
Caramelchöpfli

Mein Fazit


Der Duromatic Comfort kommt, seit er in meiner Küche zu Hause ist, ziemlich oft zum Einsatz. Die vorgegebenen Rezepte sind besonders für Kochanfänger praktisch und sollen laut Hersteller im Laufe des Jahres noch erweitert werden. Ich persönlich brauche mehr die Kochzeiten auf der App. – Einfach das Lebensmittel (z.B. Rindsragout) auswählen, angeben wie voll der Topf ist und die App gibt an wie lange das Gericht gekocht werden muss und welche Herdstufe es dazu braucht.


























Weitere Informationen zum Duromatic Comfort und der dazugehörigen App findet ihr auf der Seite von Kuhn Rikon: Duromatic Comfort



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